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Es weht ein scharfer Wind am Niederrhein, und Combos, die sich „Metal“ oder alles, was in den großen Schmelztiegel passen könnte, auf die Fahne schreiben, sollten sich warm anziehen.
Lang dran geschraubt, ist es endlich soweit – “Ze’eb and Oreb” steht seit November 2009 als Label-Debut unter Firefield Records (EMG – European Music Group) in den Plattenläden. Fürs Mastering nahm man sich Melting Point Braunschweig zur Seite (u.a. Raemonn, Such A Surge, Westernhagen, Till Burgwächter).
Mit Ingo Bajonczak (Supersoma) an der Front geht die 2000 gegründete Formation heute deutlich provokanter in die Metal-Offensive.
Gut aufeinander eingespielt und bühnenstark kommen :NEW DAMAGE daher, deren Mixtur aus Melancholie und brachialer Gitarrenpower an das anspruchsvolle Ohr des Hörers appelliert. Musikalisch beeinflusst von Progressive-Helden wie Dream Theater, Textures, den Neo-Trashern Pantera und doomigeren Vertretern im Crowbar-Style, finden sich bei :NEW DAMAGE progressive Elemente, kombiniert an klassisch-drückende Metallriffs in Sevendust-Manier. Die Combo setzt auf musikalische Tiefsinnigkeit, was zur Folge hat, dass mancher Song sich in seiner Komplexität erst nach mehrfachem Hinhören vollständig erschließt.
Während “Closer” durch dissonant-verzogene Gitarren- und Bassparts aufzuwühlen weiß, setzt “Mosper Whinster” auf schwindelige Tempuswechsel. “Elements” kommt gefälliger daher und liefert einen starken Chorus mit Ohrwurmcharakter.
Die Krefelder kommen mit einer Gitarre aus, setzen allerdings auf umso atypischeres Bass-Spiel und vertrackte Schlagzeugakzentuierung. Hymnisch-melodischer Gesang wechselt sich ab mit starken Growlingparts und aggressiven Shouts. Man blickt u.a. zurück auf Shows mit Waltari, Volbeat und freut sich darauf, “Ze’eb and Oreb” zu präsentieren und mit einer kraftvollen Bühnenshow alte Fans zu begeistern und neue zu erobern.